Montag, 24. Juli 2017

Via dell` Amore Rezension

Via dell´ AMORE
Jede Liebe führt nach Rom

Achtung die Rezension könnte etwas über den Inhalt verraten!

Via dell´ AMORE- Jede Liebe führt nach Rom | Mark Lamprell | 315 Seiten |
Blanvalet Verlag | 978 – 3 – 7645 – 0617 – 9 | [D] 14,99 [Ebook] 9,99

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares.♥

Inhalt
Rom ist die Stadt der Liebe, jeder der eine Reise hierhin macht, wird seine Liebe finden.
Alice reist nach Rom um endlich etwas verrücktes zu erleben, hätte jedoch nicht mit ihrem Glück dort gerechnet.
Meg und Alec sind seit Jahren verheiratet. Inzwischen scheint ihre Ehe aber so ziemlich ihrem Ende entgegenzusteuern. Sie haben sich in Rom unsterblich ineinander verliebt und reisen nun dorthin um wieder neu zueinander zu finden.
Lizzie und Constance sind nur in Rom um den letzten Wunsch des verstorbenen Henrys zu erfüllen, Constances Ehemann. Jedoch hätte Lizzie nicht mit der Geschichte gerechnet, die sich zwischen Constance und Henry abgespielt hatte.



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Meine Meinung

Erst einmal werde ich allgemein zum Buch etwas sagen und dann auf die einzelnen Geschichten eingehen.
Ich fand die Covergestaltung des Buches sehr schön. Die  Fotografie auf dem Cover zeigt einen Ort, der eine große Rolle spielt in der Geschichte.
Was die Innengestaltung angeht, war ich ebenfalls positiv überrascht. Es gab ein Inhaltsverzeichnis und die Kapitel trugen Namen von Sehenswürdigkeiten oder Straßennamen in Rom. Am Ende war auch ein Glossar hinterlegt, der Einzelne Italienische Begriffe erläuterte.
Die gesamte Geschichte kam für mich rüber wie eine Sightseeing Tour durch Rom, indem auch historisches Wissen vermittelt wird. Die Protagonisten nehmen einen daraufhin mit. Ich kam mir an manchen Stellen des Buches wirklich so vor, als wäre ich dabei gewesen, es war nicht wie ein Film, eher, als würde ich hinter den Protagonisten stehen und jedes Einzelne Wort miterleben. Das war für mich eine sehr magische Erfahrung.
Alle drei Paare hatten eine Verbindung zu einem bestimmten Gegenstand. Ich fand es sehr gut, dass das am Ende erläutert wurde und die Geschichten der drei Paare gegen Ende immer mehr zusammenliefen.
Die Geschichte wurde in der Er/ Sie Perspektive verfasst und in der Vergangenheit erzählt wurde.
Ein wenig verwirrend fand ich den Prolog und Einzelne Ich- Passagen in der Geschichte. Für mich wurde nicht deutlich, wer dieses „Ich“ ist. Vielleicht der Autor?
Den Epilog fand ich sehr schön geschrieben und auch interessant zu lesen, wie es mit Alice und ihrem Freund weiter ging, schade fand ich jedoch, dass im Epilog nicht mehr auf Meg und Alec oder auf Lizzie und Constance eingegangen wird.

Alice Geschichte fand ich sehr schön, geschrieben. Sie ist die Jüngste mit ihren 19/ 20 Jahren und stürzt sich in Rom in ein Abenteuer.  Von Beginn an war sie mir sympathisch.

„Wir leben doch in einem Gedicht“, flüsterte sie. „Das hier alles, was uns umgibt, ist ein Gedicht.“
S. 252

Ihr späterer Freund war mir erst sehr unsympathisch, später jedoch hab ich ihn geliebt. Er hat ihr das Leben gezeigt. Es waren viele Actionreiche Elemente hier drin enthalten. Ich fand die Beiden zusammen wirklich sehr süß zusammen und nach einiger Zeit, habe ich eingesehen, dass die beiden wirklich perfekt aufeinander abgestimmt waren.
Das Ende der Beiden fand ich ebenso schön gestaltet.
Meg und Alecs Geschichte fand ich ebenfalls sehr gut gestaltet. Der Ehestreit kam für mich sehr überzeugend rüber, obwohl ich mir manchmal bei Meg dachte: „Übertreib nicht so.“, konnte ich die Erklärung am Ende nachvollziehen. Ihre gesamte Geschichte bestand für mich aus Ehestreit, Dramatik und Eifersucht.

„Ich langweile dich“, erklärte sie, „und ich habe an Anziehungskraft verloren.“
„Und warum sitze ich dann deiner Meinung nach neben dir?“, erwiderte Alec.
S. 33

Dennoch hatte diese Geschichte sehr viele positive Effekte für mich. Es gab ein wirklich schockierende Wendung, die mich wirklich geschockt hatte.
Am Ende der Beiden war ich von ihren Worten gerührt. Ihre Geschichte bezieht sich auf den bekannten Spruch:
„Man merkt erst was man liebt, wenn man es nicht mehr hat.“
Lizzies und Constances Geschichte fand ich ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ich habe schon immer meine Probleme gehabt ein Buch zu lesen in dem Senioren eine der Haupt- Protagonisten sind.

Wenn wir wollen, dass alles so bleibt wie es ist, dann ist es nötig, dass sich alles verändert.
(Giuseppe Tomasi Di Lampedusa; Gatopardo)
S. 61

Aber diese 2 Senioren fand ich göttlich. Sie bezeichneten sich selber als: „2 furchteinflößende alte Schachteln.“ Und hatten eine riesige Schüssel voll Humor mit sich.
Hier fand ich es sehr positiv, dass es weniger um die Liebe ging sondern, eher eine Aufgabe die sie zu erledigen hatten.

Fazit

Eine Rom- Sightseeing- Tour inklusive historisches Hintergrundwissen.
Eine absolute Leseempfehlung von mir!
Dieses Buch hat mich sehr positiv überrascht und hatte einen wirklich magischen Effekt- vorallem wenn man selbst schon mal in Rom war.
4,5♥ / 5♥







Autor

Mark Lamprell arbeitet seit Jahren für Film und Fernsehen. Die ewige Stadt Rom faszinierte ihn schon immer, sodass er nach seinem letzten Besuch beschloss, seinen nächsten Roman dort spielen zu lassen.



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